Über das Projekt

Die Studie ermittelt über einen online-Fragebogen das Konsummuster und die Konsummotivationen hinsichtlich psychotroper Substanzen unter berliner Studierenden.

 

Darüber hinaus werden bei der Umfrage Daten zu Persönlichkeitsmerkmalen, Studienleistungen, Wohlbefinden und Risikoverhalten gesammelt. Mit diesen Daten soll ermittelt werden, ob es sich bei dem Konsumverhalten möglicherweise um Problemverhalten handelt und ob dieses mit bestimmten Persönlichkeitsmerkmalen, Schwierigkeiten in der Bewältigung des Studiums oder anderen Problemen, sowie mit Risikoverhalten in anderen Lebensbereichen assoziiert ist.

 

Insbesondere im Längsschnitt kann beurteilt werden, wie sich Substanzkonsum auf die Persönlickeitsmerkmale, Studienleistung und Lebensumstände auswirken. 

 

Diese Informationen halten wir deshalb für wichtig, da aktuell der Konsum synthetischer Drogen ansteigt, darunter der Konsum klassischer Substanzen des Nachtlebens (MDMA, Amphetamin) aber auch der Konsum weiterer Substanzen, die in der Berliner Partyszene immer populärer werden (GHB, Ketamin) bis hin zu gänzlich neuartigen ("Spice", "Legal Highs") oder risikoreichen Substanzen wie Methamphetamin ("Crystal Meth").

 

Besonders das Berliner Nachtleben mit einer starken Drogenszene stellt für berliner Studierende eine Herausforderung dar, verantwortungsvoll mit Drogen umzugehen und sich von bestimmten Substanzen und Konsumformen abzugrenzen.

Darüber hinaus werden manche Substanzen zur Leistungssteigerung im Studium eingesetzt (Methylphenidat "Ritalin", Modafinil "Vigil") wiederum andere zur Bewältigung des Leistungsdrucks oder bei Problemem im privaten Bereich.

 

Der Fragebogen soll in diesem Zusammenhang dazu dienen, das Beratungsangebot für Studierende zu verbessern und ggf. eine ärztlich geführte Spezialsprechstunde einzurichten.

 

 

2017 wurde bereits der erste Durchlauf des Student Drugsurvey druchgeführt. 17 Berliner Hochschulen beteiligten sich an der Studie, über 9000 Studierende nahmen an der Befragung teil.

 

Hier finden Sie den Link zum Fragebogen:

 

Fragebogen 2018

 

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© 2016 Dr. med. Felix Betzler